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Die orthodoxe Methode
Welken
Der Tee wird direkt in den Gärten verarbeitet. Damit die empfindlichen Teeblätter ihre Frische und Qualität behalten, werden sie nach dem Pflücken sofort in die Teefabrik gebracht. Bei der herkömmlichen Verarbeitungsmethode (orthodoxe Methode) werden die Blätter erst gewelkt. Dabei werden Sie auf Welktrögen ausgebreitet, die mit Drahtgittern bespannt sind. Durch die Belüftung von Ventilatoren verlieren die Blätter an Feuchtigkeit, werden geschmeidig und können nach ca. 8-12 Stunden gerollt werden.
Rollen
Damit aus den Blättern der Zellsaft austritt und so die wertvollen ätherischen Öle freigesetzt werden, rollt man die Teeblätter in speziellen Maschinen.
Fermentieren
Nach dem Rollen werden die Blätter bei einer feuchtwarmen Temperatur von konstanten 30 Grad Celsius erwärmt. So kann der Zellsaft mit dem Sauerstoff in der Luft oxydieren und der Fermentationsprozess stattfinden. Die Fermentation kann bis zu drei Stunden dauern! Fertig sind die Blätter, wenn sie eine kupferrote Farbe und einen speziellen Duft angenommen haben.
Trocknen
Dann muss der Tee noch getrocknet werden, damit die wertvollen Inhaltsstoffe konserviert werden. Die Blätter werden 20-30 Minuten bei ca. 85 Grad durch Heißluft zum Trocknen gebracht, indem sie auf einem Laufband durch einen Etagentrockner fahren.
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