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Two leaves and a bud!
In Indien wird der Tee meistens von Frauen gepflückt. Nach einem vorgegebenen Zeitplan (alle 10 bis 14 Tage) wird nach einem bestimmten Pflückmuster geerntet: immer die obersten zwei Blätter und eine Blattknospe (two leaves and a bud). So erhält man gleich bleibende Qualität. Die Kreuzung der beiden Tee-Urpflanzen Camellia Sinensis und Assamica, die Assam Hypbride ist heute die Grundlage für die meisten Teekulturen der Welt. Zur Herstellung von grünem Tee eignen sich die kleineren Blätter der Camellia Sinensis besser als die der Assamica, denn sie ergeben einen milderen Tee, der nicht so herbe ist.
So wird Tee verarbeitet!
Während der Verarbeitung wandelt sich das grüne Blatt durch enzymatische Vorgänge zu schwarzem Tee. Dabei sind späteres Aroma und Farbe vom Ablauf der Fermentation abhängig. Die richtige Verarbeitung (z.B. die Temperaturen und Dauer der Verarbeitungsprozesse) ist sehr wichtig für die Qualität des Tees und braucht viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl! Es gibt zwei Verarbeitungsmethoden, die orthodoxe und die CTC-Methode. Die CTC-Methode (CTC = crushing, tearing, curling) ist zeitsparend und ermöglicht eine schnellere Herstellung größerer Teemengen, als die orthodoxe. Die Teeblätter werden in einem einzigen Arbeitsgang zerkleinert. Qualitativ wertvollerer Tee entsteht durch die orthodoxe Methode, die auch mehr Zeit in Anspruch nimmt.
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