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Darjeeling - Champagner unter den Tees
Darjeeling hat seinen Namen von der nordindischen Stadt, die an der Grenze zu Nepal und den südlichen Ausläufern des Himalaya liegt. An diesen steilen Berghängen wachsen die edelsten und höchst bezahlten Tees der Welt! Hier ist ein sehr gehaltvoller Lehmboden, und es gibt viel Sonne. Genau richtig für die Teepflanze Thea Sinensis, die eine echte "Sonnenanbeterin" ist. Sie braucht mindestens fünf Stunden Sonne am Tag und mag kühle Nächte. Darjeeling ist in sieben Unterdistrikte aufgeteilt: Ost- und West-Darjeeling, Nord- und Süd-Kurseong, Mirik, Rundbong Valley und Teesta Valley. West-Darjeeling stellt mit seinen 14 Plantagen das bedeutendste Anbaugebiet der Region dar. Die Teepflanzen wachsen in einer durchschnittlichen Höhe von 1.200 Metern bei maximal 25 Grad Celsius und minimal 8 Grad (zwischen Dezember und Januar).
Darjeeling kann fast neun Monate im Jahr geerntet werden, von März bis November. Mit seinen feucht-heissen Sommer- und kühlen Wintermonaten bietet das Anbaugebiet die ideale Voraussetzung für Spitzenqualität. Seine Geschmacksbandbreite reicht von mild und leicht bis würzig-aromatisch. Die beste Qualität wird in den höchsten Lagen erreicht, auf bis zu 2000 Metern. Dort bewirkt die Höhe einen langsamen Blattwuchs und damit ein intensives, liebliches Aroma der Teeblätter. Allerdings ist durch die Höhe und die steilen Berghänge die Ernte besonders schwierig! Erntemaschinen können hier nicht benutzt werden, so dass der Darjeeling-Tee nur mit der Hand gepflückt werden kann. Deshalb ist Darjeeling qualitativ so wertvoll.
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