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Assam - das größte Teeanbaugebiet
Assam ist das größte zusammenhängende Teeanbaugebiet der Welt: Ca. 50 Prozent des indischen Tees wird dort geerntet. Die Provinz Assam liegt im Nordosten Indiens. Dort, am Fuße des Himalayas, in der feucht-heissen, tropischen Hochebene am Brahmaputra, gedeiht die Teepflanze Camellia Thea Assamica besonders gut. Denn sie ist ein reines Tropengewächs, das viel Wärme und Feuchtigkeit benötigt. Je feuchter, desto schneller wachsen die Blätter!
Assam-Tee hat ein sehr kräftiges Aroma mit einem würzigen, malzigen Geschmack. Er hat eine dunkle Farbe und ist geschmacklich weniger empfindlich gegenüber schlechteren Wasserqualitäten als "zartere” Sorten, wie Darjeeling. So wird er wegen seiner Ergiebigkeit häufig für Teebeutel verwendet und als ein Bestandteil von Teemischungen, zum Beispiel für den Ostfriesentee. Eine gute Ostfriesentee-Mischung enthält bis zu 80 Prozent Assam-Tee.
Übrigens: Ostfriesen sind die größten deutschen Teetrinker, denn sie verbrauchen 25 Prozent des Tees in Deutschland! Teegenuss ist in Ostfriesland nach wie vor Kult: Die Ostfriesen nehmen sich Zeit fürs Teetrinken und haben ihre eigene kleine Teezeremonie, die sie "Teetied” (Plattdeutsch = Teezeit) nennen. Ein richtiger Ostfriesentee wird kräftig aufgebrüht und mit Kandis (Kluntje) und Sahne getrunken. Die Teetied findet nachmittags statt, zelebriert wird aber auch die Teepause am Vormittag "Elführtje”.
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